Kristall des Monats Februar 2021: Obsidian

Mit dem Obsidian setzt sich die Reihe der Kristalle fort, die durch einen intensiven Transformationsweg entstanden sind. Obsidian entsteht aus erkalteter Lava. Der Prozess seiner Entstehung geht sehr schnell. Er besteht aus gleichmäßigen, kleinen Kristallen.

Magma kommt eruptiv aus dem Erdinnern an die Oberfläche, wenn ein Vulkan ausbricht. Mithin ist der Obsidian das Ergebnis eines kraftvollen Ausbruches. Ich empfinde ihn als das Pendant zum Tektit, der das Jahr 2021 eröffnet hat: die Meteoritenstücke erfahren Transformation durch den Eintritt in die glühend heiße Erdatmosphäre und werden so zum Tektit geformt. Der Obsidian tritt seinen Weg aus dem Erdinnern an, diesmal kommt das Feuer der Transformation von Innen.

Als Begleitstein fördert der Obsidian große Klarheit. Er erinnert uns an die Kraft und Sanftheit, die von unserer Mutter Erde ausgeht. Der Obsidian bringt zum Vorschein, was wesentlich ist. Mit Besonnenheit und Einfühlungsvermögen können wir jetzt erkennen, was uns auf unserer Reise der Heilung voranbringt.

Obsidian zeigt uns seine schwarze Oberfläche. Es ist ein Schwarz, das uns daran erinnert, dass selbst in den scheinbar dunkelsten Momenten Licht vorhanden ist. Als Lichtbringer absorbiert er Licht- und auch Schattenenergien und stellt sie uns in gewandelter Form zur Verfügung. Er fungiert als eine Art Staubsauger für die Reinigung unseres Energiefeldes und ist für den Einsatz mit jedem Chakra geeignet.

Der Obsidian lädt uns ein, auch unsere dunkelsten, vom Außen verborgenen Winkel mit dem Licht der Liebe zu erleuchten. Er fordert uns auf, innere Wunden und Schmerzen an die Oberfläche kommen zu lassen, damit sie heilen können. Uns selbst und unsere Licht- und Schattenseiten gleichermaßen zu umarmen erlaubt Ganzwerdung, Gelassenheit und innere Ruhe.

Seine Weisheit ist auf einer höheren Ebene zu suchen. Er wird von vielen Urvölkern wie eine göttliche Kraft verehrt. Bei der Meditation sollte der Stein mit Vorsicht eingesetzt werden, denn er birgt große Kräfte, die über unser herkömmliches Verständnis von Körper, Geist und Seele hinausgehen. Zum Ausgleich und zur Erdung kann mit ihm gemeinsam ein Tektit eingesetzt werden. Beide gemeinsam fördern wiederum den Ausgleich unserer inneren Kräfte.

© Christiane Brockmann, Februar 2021 (www.christianebrockmann.com)

  • Lit.: Brailsford, Barry (2005): Weisheit der vier Winde. Manubach: Kamasha Verlag
  • Lit.: Gutzmann, Gerhard (2019): Das Große Lexikon der Heilsteine, Düfte und Kräuter; 26. Auflage. Neu-Ulm: Methusalem Verlag UG

Christiane Brockmann ist Achimerin. Sie arbeitet seit 2008 als medialer Coach, spirituelle Lehrerin und Heilerin. Einzelsessions können als Online- oder als Präsenzveranstaltung gebucht werden.

Hinweis: Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die Wirkung von Kristallen bisher weder wissenschaftlich nachweisbar noch medizinisch anerkannt ist. Alle Aussagen, die auf dieser Seite gemacht werden, spiegeln ausschließlich meine persönliche Erfahrung aus der Arbeit mit den Steinen wider. Alternativ handelt es sich um Zitate aus Fachbüchern. Der Text stellt keine Anleitung zur Therapie oder Diagnose im ärztlichen Sinne dar. Die Verwendung von Edelsteinen und Mineralien darf keinesfalls ärztlichen Rat oder Hilfe ersetzen.